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Commerzbank-Aktie nach Pressebericht über Bad Bank für Eurohypo im Blick 30.03.2012
aktiencheck.de
Frankfurt (www.aktiencheck.de) - Die Commerzbank AG (ISIN DE0008032004 / WKN 803200) will einem Medienbericht zufolge für ihre Staats- und Immobilienfinanzierungstochter Eurohypo eine eigene Abwicklungsbank einrichten.
Nach Informationen des "Handelsblatt" solle diese Bad Bank, die in der Commerzbank als eigenes Segment geführt wird, den Namen "Non-Core Assets" (NCA) erhalten und ein Volumen von bis zu 150 Mrd. Euro haben.
Dorthin wolle die Commerzbank die Eurohypo verschieben, die in den kommenden Jahren abgewickelt werden soll. Commerzbank und Eurohypo wollten sich dazu laut dem Bericht nicht äußern. Die Commerzbank bildet die NCA, weil sie die Eurohypo größtenteils auflösen muss. Das Staatskreditgeschäft wird ganz abgewickelt. Vom Immobiliengeschäft der Eurohypo darf die Commerzbank nur etwa 25 Mrd. Euro, also knapp die Hälfte, fortführen.
Das sieht laut dem Bericht eine Einigung mit der EU-Wettbewerbsbehörde vor. Eigentlich sollte die Commerzbank die Eurohypo bis 2014 als Preis für die Staatshilfen, die sie 2009 erhielt, verkaufen. Da sie die Auflage nicht erfüllen kann, muss die Eurohypo nun verschwinden.
Rechtlich gestaltet sich dies nach Angaben der Wirtschaftszeitung komplex. Man kann das gesunde Geschäft vom Abwicklungsgeschäft erst im Verlauf der Zeit trennen: Die meisten Immobilienkredite liegen in einem Sicherheitenpool für Eurohypo-Pfandbriefe. Das sind Bankanleihen, die mit Staats- oder Immobilienkrediten besichert sind. Man kann die für die Commerzbank bestimmten Kredite nicht so einfach aus diesem Pool nehmen. Wie die Wirtschaftszeitung weiter berichtet, werde die Bilanzsumme der Commerzbank zunächst auf 520 Mrd. Euro sinken und mit den Eurohypo-Krediten entsprechend wachsen.
Die Aktie der Commerzbank notiert aktuell mit einem Plus von 2,09 Prozent bei 1,90 Euro. (30.03.2012/ac/n/d)
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